Dicke Kunst

Botero - ein Klassiker
Botero - ein Klassiker

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir in loser Reihenfolge dicke Kunst vor. Wir freuen uns über weitere Tipps und Vorstellungen.

Denn auch in der Kunst sind Vorbilder schön - sind diese Figuren nicht wunderbar?

Xu Hongfeis Fat Ladies in Berlin

Vom 2. - 13. September 2015 machen in Berlin wunderbare dicke Skulpturen des chinesischen Künstlers Xu Hongfei Station. 


Dun Hongfei ist einer der bedeuteten zeitgenössischen Künstler Chinas mit großem Einfluss auf die junge chinesische Künstlergeneration. 

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Entwicklung von Schönheitsidealen

Schönheitsideale sind sehr subjektive Vorstellungen von Schönheit einer jeweiligen Zeit. Unser heutiges ausgeprägt schlankes Schönheitsideal ist historisch gesehen nicht besonders alt und hat hoffentlich auch in diesem neuen Jahrtausend keinen allzu langen Bestand. Dieser Text soll einen kleinen Überblick über die unterschiedlichen Schönheitsideale in der Geschichte geben.

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Concrete People - Lebensfrohe Frauen aus Beton

www.concretepeople.de
www.concretepeople.de

Sie leben in Gärten, Praxen und auf Balkonen - wohl geformte bunte Frauen aus Beton. Die Künstlerin Eva Maria Frey aus Kassel hat in diesen Frauen ihren künstlerischen Ausdruck gefunden. 

 

Was uns freut - bei allen Frauen handelt es sich um Frauen, die weibliche Rundungen zeigen, ja sogar hier und da reichlich Bauch und Po. In ihrer Farbigkeit und genau mit dieser runden Ausstrahlungen verbreiten die Frauen hauptsächlich eines: Pure pralle Weiblichkeit. 

 

 

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Mela´s Mollycheck: Runde Kunst von Sandra Hübner

Diesmal möchte ich euch Sandra Hübner vorstellen. Sie ist Künstlerin und hat vor kurzem eine Gemäldereihe mit dem Titel ´Todsünden` gemalt. Ausschließlich dicke Frauen haben für diese Reihe Modell gestanden. Ich fand dies Grund genug um sie zu interviewen.

 

Wie kam es zu dieser Serie?


Ich kann Dir nicht mehr genau sagen wie es zur Ursprungsidee der Serie kam, warum die Todsünden. Bildinhalte fallen einem als Künstler wohl den ganzen Tag über ein - und manche scheinen so faszinierend, daß sie hängen bleiben, sich entwickeln, ausformuliert werden und wie in diesem Fall zur Arbeit von knapp einem Jahr werden können. 

 

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1001nackt - Kunstprojekt von Theresia Hebenstreit

Copyright Theresie Hebenstreit
Copyright Theresia Hebenstreit

Die Künstlerin Theresia Hebenstreit hat sich von den Erzählungen aus 1001 anregen und inspirieren lassen. In ihrem Projekt möchte sie 1001 nackte, kleine Frauenfiguren aus Terrakotta bekannt machen. Als Einzelwesen haben sie sich schon lange behauptet. Nun entfalten sie in großer Gemeinsamkeit ihr weibliches Selbstbewusstsein und ihre volle Körperlichkeit in dem Projekt »1001nackt«.

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Copyright Viola Jürgens
Copyright Viola Jürgens

Viola Jürgens beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit ihren dicken Weibern. Ihre Skulpturen arbeitet sie aus verschiedenen Materialien, wie Bronze, Silber, Eisen, Gips und Ytong. Allesamt strahlen sie Lebensfreude, Selbstbewusstsein aus und variieren in spielerischer Leichtigkeit.

Seit 2009 widmet sie sich auch wieder der Malerei, aber auch hier bleibt sie den üppigen Frauen treu.
Eine wunderbare Auswahl ihrer Figuren findet sich auf ihrer Internetseite.

Petra Mühling produziert ihre bunten Frauen aus Draht und Pappmachée. Sie bietet von Zeit zu Zeit auch Workshops in Kassel an, eine super Möglichkeit um sich selbst künstlerisch zu betätigen und eine eigene dicke Frau auferstehen zu lassen.

Hier stellen wir einige Arbeiten von ihr vor.

Karl Heinz Richter, Frau in Badewanne
Copyright Karl-Heinz Richter

Karl-Heinz Richter ist ein Künstler und Bildhauer, der Spaß daran hat, in die Vollen zu gehen. Keine "Spaghettiplastiken" sind sein Ziel, sondern gestandene Männer und Frauen mit runden Ärschen. "Ich verlange kategorisch das Pralle, wenn es um Plastik geht" so das Pläydoyer des Künstler selbst. 

So entstehen lebensfrohe Plastiken, teils als Großplastiken, als kleine Figuren und in vielfältigen Garfiken. 

Sein Online-Shop macht den Erwerb für uns alle möglich.

Sylvia Vogel schreibt Gedichte und setzt sich dabei mit ihrem Gewicht auseinander. Hier ein Gedicht von Ihr:

 

Du musst Nein-Sagen lernen,

hör ich überall.

Sag viel mehr „Nein“ in den Dingen des Lebens,

dann kannst du es auch beim Essen!

 

Ich hab´s versucht und fühl mich nur noch leerer.

Und merkte: da stimmt etwas nicht.

Wenn ich was wegnehm, doch nichts

Neues hinzugeb, entsteht ein

noch größeres Loch.

 

Womit dies stopfen, außer mit Essen?

Ich kann nur allmählich darauf:

Bevor ich das Nein-Sagen einüben kann,

muss ich wissen, wozu ich

Ja-sagen will!